Jordi Molina Davila

Tenor

In Barcelona geboren, studiert in seiner Heimatstadt Gesang bei Ferran Gimeno, sowie Interpretation des Deutschen Liedes und der Mozartoper bei Paul Shilawsky. Er erwirbt den Titel eines Gesanglehrers mit hoher Qualifikation und erhielt den Ehrenpreis für Gesang. Außerdem wird er mit dem Preis der autonomen Regierung Kataloniens, dem Preis der Kammeroper Kataloniens und dem Preis der Oper von L'Hospitalet ausgezeichnet.
Von 1999 bis 2001 ist er an den Landesbühnen Sachsen in Radebeu bei Dresden engagiert
und singt dort u.a. den Monostatos in der Zauberflöte, den Goro in Madama Butterfly,
den Basilio in Figaros Hochzeit, den Josef in Wiener Blut und den Motel in Anatevka.

 

Seit August 2001 ist er als Tenorbuffo am Opernhaus Halle engagiert und debütiert dort mit dem Ersten Gefangenen in Fidelio. Es folgen u.a. Ottokar im Zigeunerbaron, Magaldi in Evita, Peter Iwanow in Zar und Zimmermann, Monostatos in der Zauberflöte, Roderigo in Otello, Scaramuccio in Ariadne auf Naxos, Pong in Turandot und Sandy in PeterMaxwell Davies' The Lighthouse.

 

Gastspiele führen ihn nach Leipzig, Annaberg-Buchholz, Bremen, Kiel, San Sebastian und Peralada. Hat außerdem als Konzertsänger an Haydns Schöpfung, Bachs Weihnachtsoratorium, Orffs Carmina Burana und am Sächsisch-bömischen Musikfestival unter anderen teilgenommen. VonAugust 2004 bis Juli 2006 ist er am Staatstheater Darmstadt engagiert,
wo er u. a. Almaviva in Il barbiere di Siviglia, Jack O' Brien in Mahagonny , Zsupàn in Gräfin Mariza und Fenton in Falstaff singt. Seit August 2006 ist er an der Oper Leipzig engagiert.