Jule Rosalie Vortisch

Sopran

 

Bereits während ihres Studiums gab Jule Rosalie Vortisch ihr Debüt als Frau Fluth in Nicolais LUSTIGEN WEIBERN VON WINDSOR an der Musikalischen Komödie Leipzig. Seitdem war Sie festes Mitglied im Musiktheaterensemble von Theater&Philharmonie Thüringen in Gera/Altenburg und gastierte am Staatstheater am Gärtnerplatz München, den Städtischen Bühnen Münster, am Anhaltischen Theater Dessau, am Theater Plauen Zwickau, beim Schönebecker Operettensommer und der Kammeroper Schloss Rheinsberg. 

Zu ihrem Repertoire zählen unter anderem Mozarts Fiordiligi in COSI FAN TUTTE, Pamina und Erste Dame in DER ZAUBERFLÖTE, die Titelpartien von Kálmáns Gräfin Mariza und Csárdásfürstin, Frau Luna von Paul Lincke, Rosalinde in DER FLEDERMAUS von Strauß, Alcina von Händel und Micaéla in CARMEN von Bizet. 

Jule Rosalie Vortisch ist neben der Oper intensiv im Bereich Konzert, Lied und Oratorium tätig. Sie sang zum Beispiel die Sopranpartien in der C-MOLL MESSE von Mozart, C-DUR MESSE von Beethoven, ELIAS und PAULUS von Mendelssohn, EIN DEUTSCHES REQUIEM von Brahms und konzertierte als Solistin unter anderem im Gewandhaus und der Thomaskirche in Leipzig, der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, St Martin-in-the-Fields in London und der Laeiszhalle Hamburg. 

 

Jule Rosalie Vortisch spielte seit ihrer Kindheit in zahlreichen Theater- und Tanzproduktionen. Nach dem Abitur studierte sie Opern-, Konzert- und Liedgesang an der Universität der Künste Berlin, der Guildhall School of Music in London und der Hochschule für Musik Leipzig, an der sie ihr Konzertexamen 2007 in der Klasse von Regina Werner-Dietrich mit Auszeichnung abschloss.

 

Zu ihren Lehrern zählten Julie Kaufmann, Wolfram Rieger, Axel Bauni, Graham Johnson, Sarah Walker und Dietrich Fischer-Dieskau. Darüber hinaus ergänzte sie ihre Studien in Meisterkursen mit Gabriela Benackova, Grace Bumbry, Brigitte Fassbaender, Irwin Gage, Margreet Honig und Marilyn Horne. Sie war Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, der Villa Musica Rheinland-Pfalz, der Max Reger Tage Weiden, des Richard Wagner Verbandes, der Académie musicale de Villecroze in Paris, des Schleswig-Holstein Musikfestivals und gewann im März 2007 den 2. Preis der Jury und den Publikumspreis beim Robert-Stolz-Gesangswettbewerb Hamburg.